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Operation bei Meniscusriß in Graz

Der Meniscus ist ein gummiähnliches und schlscht durchblutetes Dämpfungselement, der die unterschiedliche Form von Oberschenkel- und Unterschenkleknochen ausgleicht.

meniscusrissDoz.Dr.Pabinger hat Erfahrung in > 1000 Arthroskopien und Meniscusoperationen und behandelt jede Art von Meniscusriß, sei es durch Naht, Teilentfernung oder Remodelling / Shaping oder konservativ (ohne Operation).

Meniskusläsionen entstehen meist als Folge einer kombinierten Druck- und Drehbelastung. In den meisten Fällen kommt es zum Einreißen des Meniskus, wobei hier der Längsriss, von einem Querriss, Korbhenkelriss und Lappenriss zu unterscheiden ist. Auch dauerhafte Fehl- und Überbelastung kann zu einem erhöhten Verschleiß und somit zu einer degenerativen Veränderung der Menisken führen. Entscheidend für die Behandlung ist unter anderem, ob das Meniskusgewebe noch ausreichend fixiert ist oder ob sich ein Teil des Meniskus frei im Gelenk bewegen und es dadurch zu Einklemmungssymptomatiken kommen kann. Sportlicher Anspruch, Beruf, Alter und Gelenksabnützung sind wichtige Faktoren, die berücksichtigt werden vor einer Operation.

 

Operative Therapie bei Menisscusriß im OPZ Graz

Doz.Dr.Pabinger (Teamarzt ÖSV, ÖFB und Olympiaarzt) hat > 1000 erfolgreiche Kniegelenksoperationen und Meniscusoperationen durchgeführt. „Nur wenn man > 10.000 Kniegelenke selbst in der Hand gehabt hat, > 5000 MRI Bilder gesehen hat, > 1000 selbst operiert hat und >1000 selbst wochenlang nachuntersucht hat, kann entschieden werden, ob man eine Kniegelenksoperation braucht“ sagt Doz.Pabinger. Daher kann die Entscheidung weder vom Physiotherapeut, Sportwissenschafter, Fitnesstrainer oder vom Hausarzt getroffen werden.

Doz.Dr.Pabinger operiert Meniscusverletzungen fast immer arthroskopisch, d.h. durch einen winzigen Zugang wird eine 5mm durchmessende Kamera eingebracht und durch einen zweiten Zugang (5mm) wird operiert. Folgende Operationen sind möglich:

  • Meniscusnaht: lange Rekonvaleszenzzeit, 3 - 6 (- 12) Monate, in fast allen Fällen postoperative Einschränkung der Beweglichkeit mittels Schiene für 4 - 6 Wochen notwendig. Vorteil: Möglichst viel eigenes Gewebe wird erhalten, maximale Dämpfung, minimale Wahrscheinlichkeit einer späteren Gelenksabnützung. In 5% (eigene Erfahrung) bis 10% (Literatur) erfolgt die Heilung nicht vollständig und muß ein neuerlicher Eingriff gemacht werden. In Summe sind haben Sie aber auch in diesem Fall meistens nachher mehr Meniscus als wenn man den Meniscus gleich teilentfernt hätte. Die Naht ist nur bei wenigen ausgewählten Rissen möglich.
  • Meniscusteilresektion: kurze Rekonvaleszenzzeit von ca.1 Monat. Vorteil: Möglichst schnell wieder fit. Nachteil weniger eigenes Gewebe wird erhalten, weniger Dämpfung, eine spätere Gelenksabnützung kann auftreten und führt ev. später wieder zu einer Operation.
  • Meniscusextraktion: Heutzutage kaum mehr verwendet wird die vollständige Entfernung des Meniscus, dies z.B. bei riesigen Rissen oder vorangegangenen Operationen. Dennoch bemüht sich jeder Operateur, möglichst viel vom dämpfenden Meniscus zu erhalten.
  • Meniscusreshaping: bei manchen angeborenen Meniscusdeformitäten (z.B. Scheibenmeniscus) kann die Form des Meniscus günstig beeinflusst werden, die Beschwerden lassen sich dadurch beseitigen.

 

Komplikation:

  • Infekt
  • Unzureichende biologische Reparaturmechanismen, sodass in bis zu 10% der Fälle ein erneuter Eingriff erforderlich sein kann. In diesen Fällen ist jedoch der Defekt in fast allen Fällen wesentlich geringer als beim ersten Mal, sodass es sich in manchen Fällen auszahlt, einen Meniskus primär zu nähen, auch auf die Gefahr hin, dass er später ein zweites Mal genäht werden muss.
  • Fortschreiten der Arthrose: Äußerste Zurückhaltung ist bei degenerativen Meniskusveränderungen ab dem 50. Lebensjahr geboten, abgenützte Gelenke haben zwar einen degenerierten Meniskus, dieser soll jedoch nicht unbedingt operiert werden.

meniscusriss 1 arthroskopische ansicht der meniscusdegenerationmeniscusriss 2 entfernung der noetigsten teile nach einer degeneration

 

Konservative Therapie bei Menisscusriß im OPZ Graz

meniscusriss konservative therapie Die meisten Meniscusverletzungen die ich in meiner Praxis sehe, müssen nicht operiert werden und können daher konservativ behandelt werden, sagt „Doz.Dr.Pabinger“; Teamart ÖSV, ÖFB und Olympiaarzt. . In sehr viele Fällen ist ein abgenützter Meniscus in einem abgenützter Gelenk besser als eine Operation, da ein abgenützter Meniscus eine bessere Dämpfung hat als kein Meniscus. Es gibt eine riesige Anzahl an Studien, die belegen, dass Meniscusoperationen in abgenützten Kniegelenken nur mit sehr großer Zurückhaltung durchgeführt werden sollen. Doz.dr.Pabinger operiert sehr viele Kniegelenke, publiziert aber auch, dass generell zu viele Kniegelenke operiert werden.

 

 

Zufriedene Patienten aus der Welt des Spitzensports

"Meine jahrelange Erfahrung als Teamarzt im ÖFB und ÖSV kommt Ihnen stets zugute!"