Morbus Dupuytren, Dupuytren´sche Kontraktur, Hohlhandverhärtung

Hohlhandverhärtungen mit nachfolgender Beugestellung eines oder mehrerer Finger. Verschiedene Stoffwechselerkrankungen verursachen zuerst eine Verhärtung in der Hohlhand und später das Einziehen eines oder mehrerer Finger. Dabei wird das Händeschütteln oder Türöffnen zum Problem. Obwohl die Erkrankung schmerzfrei ist, kommt es zu einer großen Belastung für die Patienten, da der Alltag stark eingeschränkt ist.

Konservative Therapie

  • Dehnungsübungen
  • Tragen einer Orthese
  • Einspritzen von Medikamenten, die die Verhärtung auflösen

Operative Therapie

Üblicherweise wird in Regionalanästhesie oder in Vollnarkose ambulant oder stationär die Haut des Fingers und der Hohlhand eröffnet und es werden die Verhärtungen (Fibrosen) entfernt, Sehnen werden freigelegt und mobilisiert. Alle Nerven und Blutgefäße müssen penibel dargestellt werden und verfolgt werden, da sie in der Verhärtung eingewachsen sind und die Wucherungen diese Strukturen verschieben, bedrängen und durchwachsen

  • Fasziektomie
  • Teilfasziektomie
  • meist kombiniert mit einer Z-Plastik

Nachbehandlung

  • Physiotherapie / Ergotherapie
  • Lymphdrainge

Vorher- / Nachher-Bilder (mit Klick auf das Bild vergrößern):

©2021 -  Priv.Doz.Dr.med.Christof Pabinger

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