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Bild 1: Im günstigsten Fall kann der Riss genäht werden.
Bild 2: Entfernung der nötigsten Teile nach einer Krankheit.
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Ursache:
Meniskusschädigung, man unterscheidet Lappenriss, degenerativen Horizontalriss, Korbhenkelriss, Radiärriss, ...
Operation:
Meist arthroskopisch, d.h. durch einen 1cm langen Schnitt wird eine Kamera eingebracht und durch einen zweiten Schnitt wird das Meniskusnahtinstrumentarium bzw. Zangen und Scheren zum Entfernen der beschädigten Teile des Meniskus eingebracht.
Komplikation:
- Infekt
- Unzureichende biologische Reparaturmechanismen, sodass in 20% der Fälle ein erneuter Eingriff mit neuerlicher Naht erforderlich ist. In diesen Fällen ist jedoch der Defekt in fast allen Fällen wesentlich geringer als beim ersten Mal, sodass es sich in fast allen Fällen auszahlt, einen Meniskus primär zu nähen, auch auf die Gefahr hin, dass er später ein zweites Mal genäht werden muss.
- Fortschreiten der Arthrose: Äußerste Zurückhaltung ist bei degenerativen Meniskusveränderungen ab dem 50. Lebensjahr geboten, abgenützte Gelenke haben zwar einen degenerierten Meniskus, dieser soll jedoch nicht unbedingt operiert werden.
Nachbehandlung:
- Im Falle der (Teil-)Entfernung des Meniskus kann in vielen Fällen eine sofortige Mobilisation ohne Krücken erfolgen, nach wenigen Tagen ist uneingeschränktes Arbeiten wieder möglich, Sport nach ein bis zwei Wochen.
- Bei Meniskusnaht ist ein langsames postoperatives Rehabilitationsschema mit Verwendung von Kniegelenksorthese für vier bis sechs Wochen sowie Teilbelastung für einige Wochen notwendig.
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