Knorpelchirurgie
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Durch Zunahme der Lebenserwartung nützen Gelenke schneller ab als uns lieb ist. Prävention (z.B. Gelenkskapseln nach Dr.Pabinger) ist besser als Operation. Durch Knorpel-Chirurgie können in Einzelfällen Knorpelschäden hintangehalten oder völlig repariert werden. OP-Knochen-Knorpel-TransplantationBei dieser sogenannten Mosaikplastik (syn. OATS) werden defekte Areale eines Gelenks zylindrisch ausgebohrt und durch gesunde Knorpel-Knochen-Zylinder ersetzt. Dieses Verfahren eignet sich für Defekte bis 2cm2: Nachteil: Entnahmemorbidität (Schwächung der Entnahmestelle) VORTEIL: Zylinder können auch vom Knie z.B. ins Sprunggelenk implantiert werden. OP: Knorpel-Transplantation:Die Hoffnung dieser Technik (Autologe Chondrocyten Implantation = ACI, Autologe Chondrozyten Transplantation = ACT) war und ist die Heilung von arthrotisch veränderten Gelenken. Ausgezeichnete Ergebnisse erzielen wir bei traumatischen umschriebenen Knorpelschäden bis 6cm2. In Einzelfällen wurden bereits Defekte, die wesentliche Teile der Gelenksoberfläche betroffen haben, erfolgreich behandelt. Retrograde AnbohrungWenn der Defekt unter dem Knorpel liegt, so kann dieses Knochenareal retrograd (von hinten) angebohrt werden, dadurch kann in vielen Fällen ein Wiederaufbau der geschädigten Substanz erfolgen, zum Beispiel bei Osteochondrosis dissecans. Microfracturing nach SteadmanEntfernung des kaputten Knorpels scharfe Abgrenzung zum bestehenden guten Knorpel und Setzen von kleinen Löchern, sodass es aus dem Knochen herausblutet und sich ein Faserknorpel bildet.
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Bild: Entnahmestelle und Zylinderimplantation
