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Abnützungen der Vorderseite=Osteochondrose
Abnützungen der Rückseite=Spondylarthrose
Therapie:
Neu:
Körpereigene Therapie:
Orthokintherapie
Operative Therapie:
Operative Versteifung der degenerierten Gelenke, sowie Freipräparieren, der durch die Abnützungen eingeengten Nerven
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Das Läuferknie (lateral friction syndrom) ist ein Schmerzsyndrom im Bereich des Kniegelenks oder der Außenseite des Schienbeinkopfes, das durch eine dauerhafte Überbelastung des Bewegungsapparates, wie beim Laufen oder Rad fahren, entsteht.
Begünstigt wird es durch eine varische Beinachse (O-Beine), Beinlängendifferenzen oder verkürzte Muskulatur. Auch zu häufige Trainingseinheiten, ein zu schneller Trainingsaufbau und zu schnelle Trainingseinheiten können zur Enstehung eines Läuferknies führen.
Ein operatives Vorgehen ist nur in sehr seltenen Fällen notwendig.
konservative Therapie:
- Erhöhung der Laufgeschwindigkeit zur Reduktion der Bodenkontaktzeit
- Reduktion der Distanz des Laufens und stattdessen Erhöhung der Trainingsintervalle
- Antivarustraining
- Beinachsentraining
- Querfriktion
- Infiltration lokal in den Schleimbeutel
- Dehnungsübungen für den Tractus iliotibialis
Operative Therapie:
- Verlängerung des Tractus iliotibialis
- Tuberositasversetzung nach Emsley
- Bursektomie
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Bild: Patellaluxation nach aussen
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Die Patella (Sub-)Luxation betrifft vor allem junge Menschen. Bei sehr umfangreicher Diagnostik (TT-TG Distanz, Q-Winkel, femoral groove Tiefe/Winkel) ist die Therapieentscheidung immer sehr individuell zu treffen. Meist ist eine Linderung der Beschwerden zu erreichen, nicht immer eine Beschwerdefreiheit. Bei einseitig abgenützen Kniescheiben kann das Gleiten optimiert werden, was zu einer drastischen Besserung führt.
konservative Therapie:
- Bandage, Orthese
- Physiotherapie: Kräftigung von Vastus medialis, Taping
operative Therapie:
- Trochleaplastik
- Lateral-release
mediale Raffung
- Tuberositasversetzung nach Elmsly
- MPFL Repair (medial patellofemural ligament)
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Bild: Achsfehlstellung
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Entstehung und Symptome: Achsfehlstellungen sind Deformierungen der Beinachse, die in der Regel entweder angeboren sind, im Laufe der Entwicklung oder aber infolge eines Unfalles (posttraumatisch) entstehen. Man unterscheidet dabei das Genu valgum (X-Bein) vom Genu varum (O-Bein). Durch die Achsfehlstellung und ungleichmäßige Lastenverteilung kommt es zu einer Mehrbelastung des Kniegelenks und zu einer vermehrten Gelenksabnützung.
Um die ungleichmäßige Belastung der Gelenkanteile zu korrigieren, besteht die Möglichkeit einer operativen Achskorrektur des Beines.
Konservative Therapie:
- Verwenden von Modelleinlagen
- Physiotherapie
- Beinachsentraining
Operative Therapie:
- operative Geradstellung
- Implantation einer Endoprothese
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Bild: Lage des vorderen Kreuzbandes
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Unter einer Kreuzbandruptur versteht man eine teilweise oder vollständige Kontinuitätsunterbrechung in der Faserstruktur des vorderen und/oder hinteren Kreuzbandes. In etwa 95% ist das vordere Kreuzband betroffen, nur ca. 5% der Rupturen betreffen das hintere Kreuzband. Ursachen:
Die Ursache für das Reißen eines oder beider Kreuzbänder ist meist ein Trauma verbunden mit einer Beuge-/Drehbewegung, wobei durch einen ungünstigen Hebelmechanismus die Dehnungsreserve des Bandes überschritten wird.
Die Ruptur des Kreuzbandes führt zu einer Instabilität des Kniegelenks und zu einer instabilitätsbedingten Abnützung des Gelenks.
konservative Therapie:
Bei fehlender oder geringer Instabilitätssymptomatik reicht eine konservative Therapie mit Erlernen von Kräftigungsübungen (für die Oberschenkelrückseite) meist aus.
operative Therapie:
Bei Instabilität/Knorpelschaden Ersatz des abgerissenen Kreuzbandes durch ein körpereigenes Band (z.B. Sehne des Semitendinosus/Gracilis oder Lig. Patellae)
LARS-Band: Die früher verwendeten künstlichen Kreuzbänder führten langfristig zu Entzündungsreaktionen und werden daher nur mehr in den wenigsten Fällen verwendet
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Bild: Meniskusläsion
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Meniskusläsionen entstehen meist als Folge einer kombinierten Druck- und Drehbelastung. In den meisten Fällen kommt es zum Einreißen des Meniskus, wobei hier der Längsriss, von einem Querriss, Korbhenkelriss und Lappenriss zu unterscheiden ist.
Auch dauerhafte Fehl- und Überbelastung kann zu einem erhöhten Verschleiß und somit zu einer degenerativen Veränderung der Menisken führen.
Entscheidend für die Behandlung ist unter anderem, ob das Meniskusgewebe noch ausreichend fixiert ist oder ob sich ein Teil des Meniskus frei im Gelenk bewegen und es dadurch zu Einklemmungssymptomatiken kommen kann.
Konservative Therapie:
- Beinachsentraining
- Modelleinlagen mit Pronations- oder Supinationsleistephysikalische
- Operative Therapie:
- Kombinationstherapieoperative Therapie: Meniscuserhaltend
- Meniscusnaht, lange Rekonvaleszenzzeit, 3 - 6 (- 12) Monate, in fast allen Fällen postoperative Einschränkung der Beweglichkeit mittels Schiene für 4 - 6 Wochen notwendig
- Meniscusteilresektion: sofortige Belastung möglich, da kein Meniscusteil mehr einklemmt
- Meniscusextraktion: heutzutage kaum mehr verwendet wird die vollständige Entfernung des Meniscus
- Meniscusreshaping: bei manchen angeborenen Meniscusdeformitäten (z.B. Scheibenmeniscus) kann die Form des Meniscus günstig beeinflusst werden, die Beschwerden lassen sich dadurch beseitigen
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