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Bild: Gesundes Hüftgelenk
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Bei der Labrumläsion handelt es sich um einen Riss der Gelenklippe (Labrum) am Hüftgelenk. Das Labrum hat die Funktion der Gelenksdämpfung und bildet gleichzeitig eine glatte Oberfläche für den Oberschenkelkopf, damit dieser in die Gelenkpfanne gleiten kann. Ist jedoch das Labrum gerissen, beeinträchtigt es die normale Bewegung des Hüftgelenks.
In den meisten Fällen macht sich die Labrumläsion durch einen klemmenden oder stechenden Schmerz im Gelenk während bestimmten Bewegungen bemerkbar.
Konservative Therapie:
In fast allen Fällen wird durch eine konservative Therapie eine annähernde Beschwerdefreiheit erlangt.
Operative Therapie:
In manchen Fällen (Vorliegen eines Impingements (CAM oder Pincer-Impingement)) kann eine arthroskopische Abtragung der störenden Knochenwucherung, welche die Gelenkslippe beschädigt, erfolgen. Die operative Therapie weist eine hohe Komplikationsrate und gehört in die Hände von erfahrenen Hüft-Arthroskopeuren.
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Bild: Coxarthrose
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Die Hüftgelenksarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, die sich durch Schmerzen im Bereich der Leiste und gelegentlich bis in den Oberschenkel ausstrahlend bemerkbar macht. Typisch ist ein belastungsabhängiger Schmerz und ein Anlaufschmerz.
Symptome:
- Belastungsschmerz
- Anlaufschmerz
- Leistenschmerz
- Ruheschmerz
konservative Therapie:
- Traktion in Schenkelhalsrichtung
- physikalische Kombinationstherapie
- Heilmooranwendungen
- Muskelkräftigung der hüftgelenksnahen Muskulatur
operative Therapie:
Molekulare Orthopädie:
- Orthokininjektionen
- Infiltration mit knorpelaufbauenden Substanzen
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Schlanke Menschen oder Menschen nach Voroperationen (künstliches Hüftgelenk) können ein schmerzhaftes Schnappen im Bereich der Leiste aufweisen. Meist handelt es sich um den M. Psoas, der über das Hüftgelenk schnappt.
Konservative Therapie:
In fast allen Fällen kann durch Physiotherapie eine ausreichende Besserung erzielt werden.
Operative Therapie:
In seltenen Fällen sind operative Eingriffe notwendig.
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Leistenschmerz muss nicht nur von der Hüfte kommen. Vor allem bei in den Hoden oder in die Schamlippen ausstrahlenden Schmerzen und Schmerzverstärkung beim Husten, Pressen, Niesen, sowie beim Abtasten der Leistenregion kann es sich um eine Weiche Leiste handeln.
operative Therapie:
Durch die Implantation eines Netzes in den Bauchinnenraum, welche den Druck der im Bauchinnenraum liegenden Darmschlingen auf die Leiste verringert, ist in den meisten Fällen ein Verschwinden der Symptome zu erreichen. Dieses Verfahren ist mit der Operation eines Leistenbruchs (Leistenhernie) ident.
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