BIA
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Bild 1: BIA-Messung
Bild 2: Typische BIA Auswertung |
Die B.I.A. ist eine elektrische Widerstandsmessung am Körper und stellt eine wichtige diagnostische Maßnahme dar, da sie sowohl über die Zusammensetzung des Körpers als auch über dessen Ernährungszustand Auskunft gibt. Durchführung der Messung:Durch je zwei Elektroden an Armen und Beinen wird ein elektrisches Wechselstromfeld erzeugt. Dadurch dass die verschiedenen Gewebe dem Strom unterschiedliche Widerstände entgegensetzen ist eine Unterteilung in Wasser, Fett- und Muskelmasse möglich. Zu beachtende Regeln:Um möglichst aussagekräftige und reproduzierbare Werte zu erhalten, müssen vor der Messung folgende Punkte beachtet werden:
Die Messparameter der B.I.A und ihre Bedeutung:Total Body Water (TBW):Beschreibt das in den Geweben enthaltene Wasser Body Fat (BF): Die Fettmasse errechnet sich aus der Differenz von Magermasse und Körpergewicht. Magermasse: Body Cell Mass (BCM) Die BCM ist die zentrale Größe bei der Beurteilung des Ernährungszustandes, da sie alle Zellen umfasst, die für den Stoffwechsel verantwortlich sind = Muskelmasse. Extra Cellular Mass (ECM) Extrazelluläre Masse, insbesondere bindegewebige Strukturen wie Haut; Sehnen, Knochen, Kollagen sowie interstitielles Wasser (Ergüsse). ECM/BCM Quotient Ist bei gesunden Menschen deutlich kleiner als 1, da die BCM stets größer als die ECM ist. Ein steigender ECM/BCM Quotient ist daher ein frühzeitiger Hinweis auf eine Verschlechterung des Ernährungszustandes. Phasenwinkel Der Phasenwinkel lässt Aussagen über den Gesundheitszustand der Zelle und somit des Organismus zu. Ein hoher Phasenwinkel spricht für eine gut ernährte Zelle, ein niedriger für eine schlecht ernährte. Was bringt B.I.A.?
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